Kommunikation entscheidet mit darüber, welche Themen Aufmerksamkeit bekommen, welche Perspektiven sichtbar werden – und welche gesellschaftlichen Bilder sich verfestigen oder verändern. Für Kommunikator:innen stellt sich damit auch die Frage: Welche Verantwortung tragen wir für die Geschichten, die wir erzählen – und für jene, die wir nicht erzählen? Und was ist eigentlich die Perspektive der Menschen, die Teil der marginalisierten Gruppen sind?
Darüber möchten wir mit Riccardo Simonetti, Entertainer, Autor und Gründer der Riccardo Simonetti Initiative, sprechen. Mit seiner Initiative setzt er sich für Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen, Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt ein und beschäftigt sich intensiv damit, wie Vorurteile entstehen und wie ihnen durch Aufklärung und Kommunikation begegnet werden kann.
Gemeinsam wollen wir den Blick auf unsere eigene Profession richten: Wie entsteht echte Sichtbarkeit? Wann wirkt Haltung glaubwürdig – und wann wie eine Kommunikationskampagne? Wie können Unternehmen und Organisationen gesellschaftliche Verantwortung kommunikativ übernehmen, ohne in Symbolpolitik oder Purpose Marketing abzurutschen? Und welche Rolle spielen Sprache, Bilder und Geschichten dabei?
Wir freuen uns auf einen offenen digitalen Austausch mit Riccardo Simonetti und Euch – über Kommunikation, die nicht nur Reichweite schafft, sondern Wahrnehmung prägt.
Wann: Mittwoch, 09.09.2026
Uhrzeit: 13-14 Uhr
Anmeldung geschlossen