
Das BdKom Live zum Nachlesen mit Präsentation und Studien
Gesellschaftspolitische Spannungen prägen zunehmend auch den Arbeitsalltag. Das BdKom Live zeigte, welche Herausforderungen daraus für Unternehmen und Kommunikation entstehen – und welche Rolle demokratisches Engagement dabei spielt.
Wie wirken gesellschaftspolitische Spannungen in Unternehmen hinein – und welche Rolle können Unternehmen für die Demokratie übernehmen? Darüber diskutierte Dr. Matthias Diermeier, Geschäftsführer IW Gesellschaftsforschung, bei BdKom Live mit BdKom-Präsidentin Regine Kreitz.
Die vorgestellten Zahlen zeigen: Mehr als drei Viertel der Unternehmen erleben politische Diskussionen als polarisiert, rund 30 Prozent berichten von Belastungen für das Betriebsklima. Gleichzeitig engagieren sich 80 Prozent bereits auf unterschiedliche Weise für die Demokratie.
In seiner Präsentation ordnete Diermeier zudem ein, warum Demokratie für Unternehmen auch ein Standortfaktor ist, welche Formen demokratischen Engagements bereits verbreitet sind und wo Unternehmen dabei an Grenzen stoßen. 93 Prozent bewerten Demokratie als sehr oder eher wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Gleichzeitig erschweren unter anderem fehlende Ressourcen, ein unklares Rollenverständnis und Zweifel an der Wirksamkeit ein stärkeres Engagement.
Auch die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sowie die Wirkung von CEO-Aktivismus nahm Diermeier in den Blick. Sein Fazit: Statt weiterer Appelle braucht es mehr Orientierung, Kooperation und Strukturen, die demokratisches Engagement erleichtern und langfristig verankern.
Für alle, die tiefer einsteigen möchten, stellen wir die Präsentation sowie die zugrunde liegenden Studien und weitere Daten zum Unternehmensengagement hier zur Verfügung:
Die Präsentation zum Nachlesen.
Hier geht’s zum Monitor Unternehmensengagement 2025.
Das Festival für neues Denken in Wirtschaft und Kunst vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft.